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Entwurmung & Impfungen bei Hunden

Entwurmung des Hundes


Im Alter von etwa 2 Wochen werden Hundewelpen erstmalig entwurmt. Je nach Befall wiederholt der Züchter diese Prozedur in etwa 14- tägigem Abstand. Dabei verwendet er ein Wurmmittel, welches für Welpen geeignet ist. Manchmal werden damit nicht alle möglichen Wurmarten abgedeckt. Daher kommt Ihnen als Besitzer spätestens vor der Impfung mit der 12. Woche die Aufgabe zu, die Entwurmung zu wiederholen. Evt. empfiehlt Ihnen der Tierarzt jetzt ein anderes Mittel mit breiterem Wirkungsspektrum.

Die Entwurmungen müssen im Laufe des Lebens oft wiederholt werden, wobei man nicht blindlings dem Schema auf der Packungsbeilage folgen muss. Hunde, die z.B. häufig Mäuse ausgraben und verspeisen oder anderweitig Kontakt zu Parasitenträgern haben, müssen öfter entwurmt werden. Hunde, die vorwiegend im Haus gehalten werden und selten Kontakt zu anderen Tieren bzw. deren Auscheidungen haben, benötigen keine Entwurmung nach "Schema F". Hier ist es besser, durch eine Kotprobe erst einmal abklären zu lassen, ob überhaupt Wurmbefall vorliegt und erst dann zur Entwurmung zu schreiten. Inzwischen gibt es übrigens auch naturheilkundliche Möglichkeiten der Entwurmung, die den Organismus weniger belasten als die üblichen Wurmmittel.

 

Quelle: http://www.1a-hund.de/hund-gesund.html#impfungen

 

Impfungen bei Hunden


Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission vet. für Hunde

Gegen diese Infektionen sollten Hunde immer geschützt sein:
Staupe, Ansteckende Leberentzündung (HCC), Parvovirose, Leptospirose, Tollwut

Grundimmunisierung
(Als Grundimmunisierungen von Welpen gelten alle Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren)
Im Alter von
8 Lebenswochen: Staupe, HCC, Parvovirose*), Leptospirose
12 Lebenswochen: Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut
16 Lebenswochen: Staupe, HCC, Parvovirose, Tollwut **)
15 Lebensmonaten: Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut

In einem höheren Alter vorgestellte Tiere erhalten ihre Impfungen in denselben Abständen. Ab einem Alter von 12 Lebenswochen ist eine zweimalige Impfung im Abstand von 3 – 4 Wochen, gefolgt von einer weiteren Impfung nach 1 Jahr, für eine erfolgreiche Grundimmunisierung ausreichend.
________________________________________________________________________

Wiederholungsimpfungen
Wiederholungsimpfungen sind alle Impfungen, die nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen.

Tollwut:
In Deutschland gelten seit Änderung der Tollwutverordnung v. 20.12.2005 die in den Packungsbeilagen der Impfstoffe genannten Wiederholungsimpftermine.

Staupe, HCC, Parvovirose:
Wiederholungsimpfungen ab dem 2. Lebensjahr in dreijährigem Rhythmus sind nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausreichend.

Leptospirose:
Jährliche Wiederholungsimpfungen (in Endemiegebieten häufiger) sind zu empfehlen.
________________________________________________________________________

Impfungen gegen diese Infektionen empfiehlt der Tierarzt individuell – je nach Lebensumständen des Tieres und/oder aktueller Seuchenlage:
– Babesiose
– Borreliose
– Pilzinfektionen
– Zwingerhusten

*) In gefährdeten Beständen ist eine zusätzliche Impfung im Alter von 6 Wochen empfehlenswert. Die weitere Impfempfehlung wird dadurch nicht verändert.
**) Die im Alter von 16 Lebenswochen empfohlene 2. Impfung geht über die gesetzliche Anforderung hinaus, ist aber aus immunologischen Aspekten sinnvoll.


 


 

Quelle: http://www.tieraerzteverband.de/wKleintiere/smile_aktuell/Impfen/pdf/Impfempfehlung_Hund_.pdf
oder http://www.1a-hund.de/hund-gesund.html#impfungen

 


 

Als Parvovirose wird eine hoch ansteckende........

Parvovirose Als Parvovirose wird eine hoch ansteckende und akut verlaufende Infektionskrankheit von Hunden bezeichnet, die durch das Canine Parvovirus verursacht wird. Ihrem klinischen Verlauf nach wird sie auch als Hundepanleukopenie bezeichnet und ist hinsichtlich ihres Verursachers und der durch ihn hervorgerufenen Symptome eng verwandt mit der Katzenseuche sowie der infektiösen Panleukopenie der Marderartigen. Bei Menschen kann das wesentlich weniger gefährliche Parvovirus B19 Erkrankungen auslösen.
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